St. Gunther
Grund- und Mittelschule

  • Grund- und Mittelschule Rinchnach

    Gehmannsberger Str. 10
    94269 Rinchnach
    Tel. 09921 9717040 (Sekretariat)
    09921 97170412 (Rektor)

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir miteinander ein angenehmes Umfeld und Lernklima schaffen wollen.

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    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

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Berufswahlabend 2019

Zur Vorbereitung auf den baldigen Eintritt ins Berufsleben nahmen Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe in Begleitung ihrer Eltern die Gelegenheit wahr, sich aus erster Hand über Betriebe, die Anforderungsprofile an Berufsanfänger sowie über die Erwartungen der Berufsschule zu informieren. Dazu konnte Rektor Bernhard Schell als kompetente Gesprächspartner Alexander Glasl, Ausbildungsleiter der Firma Rohde und Schwarz in Teisnach, Michael Wenig von der Firma Holzbau Dengler in Rinchnach, Andrea Feitz, Schulleiterin vom Mädchenwerk Zwiesel und den Beratungslehrer der Berufsschule, Studiendirektor Alois Kusser, begrüßen. Die Referenten stellten die jeweiligen Ausbildungsberufe ihrer Branche vor. Die Einführung in den Abend übernahm Sandra Ulrich von der Agentur für Arbeit Deggendorf, zugleich Berufsberaterin an der Schule.

Frau Ulrich verdeutlichte die Bedeutung der Berufsberatung, auch als Unterstützung für die Eltern, und verwies auf die Möglichkeit, für Berufswahltests das Internet zu nutzen. Herr Wenig stellte die Holzbaufirma Dengler vor, zeigte die Ausbildungsmöglichkeiten und den damit verbundenen Verdienst auf. Zurzeit beschäftigt die Firma 11 Lehrlinge. „Jeder braucht Lehrlinge und alle haben bei uns die Aussicht auf Weiterbeschäftigung“, so Wenig. Herr Glasl stellte die Firma Rohde und Schwarz als weltweit tätiges Unternehmen mit 11500 Mitarbeitern vor, die im Werk Teisnach momentan 93 Auszubildende haben und stellte verschiedene Ausbildungsberufe wie Verfahrensmechaniker oder Oberflächenbeschichter vor. Für alle Ausbildungen ist der qualifizierende Mittelschulabschluss Voraussetzung. Er betonte dabei auch die Wichtigkeit von Praktika für eine spätere Lehrstellenbewerbung. Eine große Bedeutung habe auch Teamfähigkeit, so Glasl. Frau Feitz vom Berufsbildungszentrum für soziale Berufe in Zwiesel („Mädchenwerk“) stellte vor allem die Bereiche der Kinder- und Altenpflege ihrer Fachschule vor, welche eine Privatschule in kirchlicher Trägerschaft mit angegliedertem Internat ist. Sie charakterisierte das Einfühlungsvermögen, den Perspektivenwechsel und die Kommunikationsfähigkeit als wesentliche Bestandteile für den sozialen Bereich. Sogar der mittlere Schulabschluss kann durch die Ausbildungen erreicht werden. Beratungslehrer Kusser sagte abschließend, dass alle Auszubildenden die Berufsschule besuchen müssen und zeigte die Anforderungen der Berufsschule an verschiedenen Beispielen auf, wobei er betonte, dass es viele einzelne Fächer isoliert dort so nicht mehr gebe, dies seien vielmehr in  verschiedene „Lernfelder“ innerhalb der theoretischen Ausbildung integriert. Er appellierte an die Schüler, sich auch für Berufsschultage gut vorzubereiten und erinnerte an die dreijährige Berufsschulpflicht, auch wenn keine Ausbildung begonnen werde. Zudem zeigte er auf, dass durch gute Ausbildungsleistungen bzw. gute Erfolge an der Berufsschule ebenfalls der mittlere Schulabschluss erreicht werden kann. Die Voraussetzungen dafür sind ein Abschluss mit 3,0 sowie mindestens die Note 4 im Fach Englisch im Abschlusszeugnis der Mittelschule.

Berufsberaterin Ulrich (rechts) mit den Referenten Kusser, Feitz, Glasl, und Wenig (v.li.)