St. Gunther
Grund- und Mittelschule

  • Grund- und Mittelschule Rinchnach

    Gehmannsberger Str. 10
    94269 Rinchnach
    Tel. 09921 9717040 (Sekretariat)
    09921 97170412 (Rektor)

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir miteinander ein angenehmes Umfeld und Lernklima schaffen wollen.

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    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

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Atmosfair Klima-Unterricht

Die 4. Klasse der Grund- und Mittelschule Rinchnach durfte besondere Unterrichtsstunden erleben. Sie erhielt Besuch von Jan Turner von der Deutschen Umweltaktion „atmosfair“ zum Projekt „Klima-Unterricht“. Mit einem Versuch wurde den Schülern das abstrakte Thema Klimawandel sehr gut näher gebracht. Mit einer Lampe, die einen Globus bestrahlte, der sich in einer Plexiglashülle befand, wurde ihnen der Treibhauseffekt vorgeführt. Immer wieder stellten die Kinder fest, dass die Temperatur innerhalb beider Unterrichtsstunden ständig anstieg. Aber wo kommen diese belastenden Stoffe her?

Flugzeuge, Autos, Kreuzfahrtschiffe, aber auch Tiere wie v.a. Rinder hinterlassen in der Atmosphäre Kohlenstoffdioxid, Stickoxide, Wasserdampf usw. Dadurch wird die Rückstrahlung der Sonnenenergie von der Erde zurück ins Weltall verhindert, wodurch die Temperatur in der Erdatmosphäre steigt.  Besonders betroffen machten die Schüler Berichte von Kindern aus aller Welt, die aufgrund des Klimawandels über Veränderungen in ihrer Region berichteten. Zum Beispiel schilderte Anjana aus Bangladesh, dass es häufig zu Überflutungen komme, weshalb sie nichts auf den Feldern anbauen können. Ein schlimmer Wirbelsturm erst kürzlich setzte das komplette Dorf unter Wasser, weshalb viele ihrer Hütten zerstört wurden. Mizuk aus Alaska schilderte, dass das Meer bei ihnen nun nicht mehr so lange gefroren ist und der Strand schon viel kleiner wurde. Der Sommer dauere immer länger und sei immer wärmer. In etwa 10 Jahren wird es ihre Insel nicht mehr geben, so dass alle Bewohner wegziehen müssen. Im Anschluss daran durften die Kinder „einkaufen“ und sie erfuhren auf diese Weise, wie viel CO2 in ihrem Essen steckt, indem sie die Inhalte ihres Einkaufskorbes auf die Klimawaage legten. Diese machte die CO2 Menge sichtbar, die bei der Herstellung der jeweiligen Lebensmittel anfallen. So lernten die Kinder spielerisch ihre Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Sehr enttäuscht waren die Schüler zu erfahren, dass Pizza oder Burger mit Pommes sehr klimaschädlich sind, durch das Backen, Frittieren oder auch durch das Fleisch, das aus dem Ausland kommt. Zudem werden Rinder meist mit Soja gefüttert, welches häufig aus dem Amazonas stammt. Obst oder Gemüse aus der Region oder sogar aus dem Garten stellten sich auf der Klimawaage als sehr klimafreundlich dar, weil auf belastende, lange Transportwege verzichtet werden kann. Überrascht waren sie, als Herr Turner sagte, dass leckere und gesunde Gerichte nicht automatisch klimafreundlich sein müssen. Auch selbst gemachte Gemüsepizza muss erst im Ofen gebacken werden, wozu auch schon wieder Energie benötigt wird.