St. Gunther
Grund- und Mittelschule

  • Grund- und Mittelschule Rinchnach

    Gehmannsberger Str. 10
    94269 Rinchnach
    Tel. 09921 9717040 (Sekretariat)
    09921 97170412 (Rektor)

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir miteinander ein angenehmes Umfeld und Lernklima schaffen wollen.

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Mit dem "Woid Woife" der Natur auf der Spur

Ist der Hirsch der „Mann“ vom Reh? Warum hat das Eichhörnchen „Puschel“ an den Ohren? Woher hat der Kleiber seinen Namen? Diese Fragen und noch viele mehr klärte Wolfgang Schreil, besser bekannt als „Woid Woife“, in seinem Vortrag vor den Rinchnacher Grundschülern. Untermalt wurden seine Erzählungen mit vielen von ihm selbst fotografierten Tierbildern, mehreren kurzen Videosequenzen und auch Aufnahmen von Tierstimmen. Gebannt verfolgten die Kinder Schreils Ausführungen. Nein, der Hirsch ist nicht der „Mann“ vom Reh, wie viele Menschen irrtümlich meinen.

Zu den Hirschen gehören die Hirschkuh und das Hirschkalb. Zum Reh, auch Ricke genannt, gehören der Rehbock und das Rehkitz.  Das Bambi, das viele aus den Walt-Disney-Filmen kennen, ist in Wirklichkeit ein Weißwedelhirsch aus Amerika. „Das Eichhörnchen trägt im Winter „Puschel“ an den Ohren als Schutz gegen die Kälte, so wie ihr, wenn es kalt ist, eine Mütze über die Ohren zieht“, klärte der „Woid Woife“ die Kinder auf. Und der Kleiber hat bezüglich seines Namens schon ein bisschen mit Kleber zu tun. Kleiber ist ein altes Wort für Maurer. Dieser Vogel mauert oder klebt mit Lehm die Löcher in den Nisthöhlen anderer Vögel so weit zu, so dass nur noch er durchpasst, so Schreil. Des Weiteren beeindruckte der Naturliebhaber, der - mit Ausnahme seiner Frau - nichts mehr liebt als den Wald, mit Nahaufnahmen von sich zusammen mit zahlreichen Wildtieren wie Kreuzottern, Vögeln, Rehen und sogar einem Hirschen bei der Brunft. Er ermahnte die Kinder aber auch, die Tiere in freier Wildbahn in Ruhe zu lassen. Das Schicksal von „Gretel“, dem Eichhörnchen-Baby, berührte die Schüler sehr. Durch Handaufzucht hatte Wolfgang Schreil dem völlig unterkühlt und abgemagert aufgefundenen Tier das Leben gerettet. Im ausgewachsenen Zustand wurde es von ihm in der Nähe seines Bauwagens im Arberwald wieder ausgesiedelt. Zum Schluss seines Vortrages stellte der „Woid Woife“ sein neues Buch „Mein Leben im Wald“ vor. Ein Exemplar hiervon überließ er dankeswerterweise der Schule. Es wird sicherlich in der einen oder anderen Unterrichtsstunde seinen Einsatz finden.