St. Gunther
Grund- und Mittelschule

  • Grund- und Mittelschule Rinchnach

    Gehmannsberger Str. 10
    94269 Rinchnach
    Tel. 09921 9717040 (Sekretariat)
    09921 97170412 (Rektor)

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

  • Wir sind eine Schule, in der...

    ...wir miteinander ein angenehmes Umfeld und Lernklima schaffen wollen.

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    ...wir die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf zukünftige Schullaufbahnen bzw. das Berufsleben vorbereiten und dabei ihre Eigeninitiative stärken wollen.

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Torwandaktion

Im Rahmen der Fairen Woche 2020 hat sich auch die Fairtrade-Schule St. Gunther in Rinchnach mit der Aktion "Fairplay – Kicken mit fairen Fußbällen" beteiligt. Mädchen und Buben der Schule hatten während der Aktionswoche die Gelegenheit, beim Kicken mit fair gehandelten Bällen aus dem Weltladen Rinchnach ihre Fußballkünste zu zeigen. Hierzu wurde im September zwei Wochen lang eine Torwand des TSV Regen im Schulhof aufgestellt und ein Wettbewerb veranstaltet. Damit möchten die Beteiligten auf die Produktionsbedingungen von Bällen aufmerksam gemacht werden, denn der größte Teil der in Deutschland verkauften, handgenähten Bälle wird in Pakistan hergestellt.

Häufig von Menschen, die dafür harte Arbeitszeiten und schlechte Bezahlung in Kauf nehmen müssen. Die Arbeitslöhne erreichen dabei kaum den gesetzlichen Mindestlohn – und selbst dieser reicht nicht für Miete, Essen, Gesundheit und Bildung aus. Sobald Bälle in Heimarbeit gefertigt werden und Eltern unzureichenden Lohn erhalten, steigt auch das Risiko von Kinderarbeit. Der faire Handel bietet hier einen Ausweg. Aus diesem Grund nutzen immer mehr Schulen und Sportvereine in Deutschland Sportbälle mit dem Fairtrade-Siegel. Seit 2018 ist die Grund- und Mittelschule zertifizierte Fairtrade-Schule. Damit wird das schulische Engagement als Beitrag für den fairen Handel und die damit verbundenen Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen benachteiligter Bauern und Produzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika gewürdigt. In den zwei Jahren seit der Verleihung des Siegels und der Rezertifizierung war es der Anspruch der Schüler, den Verkauf von Produkten aus dem fairen Handel zu fördern. Begleitet wurden sie dabei durch die Lehrerinnen Simona Feldkamp, Sabrina Botschafter und Julia Wurstbauer. Diese thematisieren den fairen Handel im Unterricht sowie im Rahmen von Aktionen. Zu diesen zählen u.a. auch der Verkauf von fairen Produkten sowie Unterrichtseinheiten zu dem Thema. Beim Kicken mit den fair gehandelten Bällen, die von der Koordinierungsstelle Kommunale Entwicklungspolitik zur Verfügung gestellt wurden, hatten die Kinder viel Spaß. Für die Gewinner gab es eine kleine "faire" Belohnung, und zusätzlich erhielten auch Neuankömmlinge zum Schulbeginn faire Geschenke wie Orangensaft und Schokolade in ihren Begrüßungspäckchen.

Beim Kicken mit den "fairen" Bällen: Konrektorin Simona Feldkamp (von links) zusammen mit Julia Wurstbauer, Sabrina Botschafter und Koordinatorin Gudrun Reckerziegel.